Personen

Personen

+ + + Hier klicken: Das Wichtigste in 45 Sekunden + + +

Wissenspool: Schlagwort «Anwalt»

IV-Rentnerin wird Mutter und verliert deshalb die Rente (!) - die Pensionskasse muss jedoch weiterhin zahlen

Eine voll erwerbstätige Frau wird teilinvalid und erhält eine halbe IV- und Pensionskassen-Rente. Nachdem sie Mutter geworden ist, überprüft die IV die Rente und stellt fest, dass die Frau nicht mehr als voll Erwerbstätige einzustufen ist. Sie würde nämlich auch als Gesunde wegen den Kindern nur noch 50% arbeiten. Bei der IV-Grad-Berechnung wird folglich die sogenannte gemischte Methode angewandt und der IV-Grad beträgt nur noch 10% - die IV-Rente fällt weg. Auch die Pensionskasse will ihre Rente einstellen. Das geht nicht sagt das Bundesgericht (Entscheid 9C_354/2014 vom 16. Januar 2015). Weder eine theoretische nachträgliche Pensumerhöhung noch eine -reduktion hat Einfluss auf die Pensionskassen-Rente. Diese bemisst sich nach dem Pensum zum Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungsfalls. Nur wenn innerhalb dieses Pensums eine gesundheitliche Verbesserung eintritt, kann die Pensionskasse die Rente senken oder aufheben. Dieses Leiturteil wurde kürzlich durch das Bundesamt für Sozialversicherungen in seiner BVG-Mitteilung Nr. 139, Ziffer 921 (Beilage) kommentiert.

Weiterlesen

Pensionskasse gegen IV-Rentner – Gericht gibt diesem Recht

Ein Geschäftsführer und Familienvater erkrankte schwer und erholte sich nicht mehr ganz von den Folgen. Seine bisherige Tätigkeit konnte er nicht mehr ausführen. Er vermochte sich aber in einem anderen Berufssegment schliesslich wieder definitiv einzugliedern, allerdings mit erheblichem Lohnnachteil. Von der IV erhielt er eine Teilrente. Auch die Pensionskasse sagte eine Rente zu (Bindungswirkung IV-BVG, s. Beilage), jedoch auf einer zu tiefen Berechnungsbasis. Als das beanstandet wurde, versuchte die Pensionskasse bei der IV die rückwirkende Aufhebung der Rente zu erreichen – zunächst mit Erfolg: die Renten der IV und der Pensionskasse wurden eingestellt und die Familie kam in arge finanzielle Bedrängnis. Der Lohn unseres Mandanten reichte nicht zum Überleben.   

Das Verwaltungsgericht hob den IV-Entscheid dann jedoch auf und wies die IV an, die Teilrente wieder auszurichten bzw. der Familie nachzuzahlen. Es beurteilte die Renteneinstellung als unzulässig. Auch die Pensionskasse musste einlenken und zahlt die Rente bis auf weiteres. Die Familie bleibt abgesichert und die Belastungssituation konnte abgewendet werden.

Falls Sie oder eine Ihnen nahe stehende Person in einer ähnlichen Situation sind, wenden Sie sich an uns.

Weiterlesen

Psychische Leiden - Bundesgericht ändert Praxis

Im Jahr 2004 hatte das Bundesgericht entschieden, dass gewisse psychische Leiden grundsätzlich mit gutem Willen überwunden werden können, sodass keine längere Arbeitsunfähigkeit gegeben ist (Leiturteil 130 V 352 vom 12. März 2004). Anhand der sogenannten "Förster-Kriterien" war nur noch zu beurteilen, ob die generelle Vermutung der Überwindbarkeit beim Patienten eventuell ausnahmsweise nicht zutraf. Aufgrund dieser Rechtsprechung fielen zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen wie etwa Schmerzstörungen, Fibromyalgie, Schleudertrauma, leichte bis mittelgradige Depression etc. für IV-Leistungen von vornherein ausser Betracht. Auch Renten, die wegen einer solchen Diagnose bereits liefen, wurden systematisch überprüft und oft eingestellt.

Diese Praxis war von Fachleuten stets kritisiert worden, so z.B. in einem neueren Gutachten von Prof. Dr. Peter Henningsen vom Mai 2014. Dieses führte unter anderem nun zum Korrekturentscheid des Bundesgerichts.

Mit Urteil 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015 setzte das Bundesgericht dieser Praxis nach 11 Jahren somit ein Ende. Es gilt nicht mehr die generelle Vermutung, dass die genannten psychischen Leiden überwindbar sind. Nun muss das tatsächliche Leistungsvermögen der betroffenen Person ergebnisoffen und einzelfallgerecht bewertet werden.

Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass ein Rentenanspruch leichter anerkannt wird. Die Hürde ist nach wie vor hoch, um mit einer solchen Diagnose eine Rente zu erhalten. Der Kriterienkatalog des Bundesamtes (Beilage, siehe Anhang dort) zeigt dies eindrücklich. Ausserdem scheint bei dessen Anwendung durch die Gutachter und die Versicherung ein sehr grosser Ermessensspielraum zu bestehen, sodass es zu   Ungleichbehandlungen kommen kann.

Zu erwähnen ist noch, dass das Bundesamt für Sozialversicherungen festhält, dass das neue Urteil per se nicht dazu berechtigt, auf bereits rechtskräftige Entscheide, die unter der alten Praxis gefällt wurden, zurückzukommen. Auf eine Neuanmeldung oder ein Revisionsgesuch wird bei der IV nur eingetreten, wenn eine gesundheitliche Verschlechterung seit dem letzten Entscheid glaubhaft begründet wird. 

Gerne stehen wir Ihnen zu dieser Praxisänderung für eine Beratung oder Prüfung Ihres Falles zur Verfügung.

 

Weiterlesen

Unfallverletzung oder Krankheitsprozess? – Eine heikle und folgenschwere Abgrenzung

Artikel in Thurgauer Zeitung im November 2015
von
Markus Rüegg, eidg. dipl. Sozialversicherungsexperte

Nach einem Unfall können sich unfallbedingte Verletzungen und Krankheitsfaktoren auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit auswirken. Die Frage der Ursache der gesundheitlichen Beeinträchtigung kann sich entweder schon vom Unfallzeitpunkt an oder erst nach und nach ergeben und dazu führen, dass Verfahren bei mehreren Sozial- oder Privatversicherungen laufen.

Bei einem entsprechenden Gesundheitsschaden stellt die Deckung des Lohnausfalls für Erwerbstätige bzw. die Deckung des Ausfalls einer im Haushalt tätigen Person ein vordringliches Bedürfnis dar. Hierfür kommen in erster Linie Taggelder der sozialen oder einer privaten Unfallversicherung in Frage. Ist unklar, ob es sich um Unfall- oder um Krankheitsfolgen handelt, besteht für die Krankentaggeldversicherung, sofern eine solche abgeschlossen wurde, eine Vorleistungspflicht, bis die Ursache geklärt ist. Auch allfällige Leistungen der Arbeitslosenkasse, der IV oder der Pensionskasse können von der Klärung dieser Frage beeinflusst sein.  

Wichtig ist im Schadensfall einerseits die möglichst zügige medizinische und rechtliche Abgrenzung zwischen Unfall- und Krankheitsfaktoren, um ungedeckte finanzielle Ausfälle zu vermeiden. Andererseits sind bei mehreren beteiligten Versicherungen die Leistungen richtig zu koordinieren, um Lücken oder Überentschädigungen auszuschliessen. Es lohnt sich in finanzieller und administrativer Hinsicht, den Leistungsvoraussetzungen der Versicherungen von Beginn weg die nötige Aufmerksamkeit zu schenken und auf die Koordination von Versicherungsleistungen zu achten.

Studer Anwälte AG, 071 677 80 00, www.studer-anwaelte.ch

Standorte in den Kantonen Thurgau und St. Gallen in Kreuzlingen, St. Gallen und Wil

Weiterlesen

Gemeinsame elterliche Sorge

 

Eine Fachinformation von
Frau Rechtsanwältin Gabriele Goppel, Studer Anwälte AG

Anwältin für Scheidungsrecht und Familienrecht
für den Kanton Thurgau und den Kanton St. Gallen
mit Standorten in Kreuzlingen, St. Gallen und Wil /SG

Neu: Seit dem 1.7.2014 ist die gemeinsame elterliche Sorge der Regelfall

Nun ist die gemeinsame elterliche Sorge für alle Eltern, egal ob geschieden, nicht verheiratet oder getrennt der Regelfall. Was heisst dies für den Umgang mit dem Kind im Einzelnen?

1. Worum geht es?

In den Jahren nach der Revision des Scheidungsrechts im Jahre 2000 war das alleinige Sorgerecht bei der Scheidung oder Trennung der Eltern der Regelfall. Es zeichnete sich jedoch mehr und mehr der Trend nach einem gemeinsamen Sorgerecht für das Kind ab, so dass nun dieser Anteil bei rund 45 % liegt. Der Gesetzgeber nahm neben dieser Entwicklung vor allem das Wohl des Kindes zum Anlass, nun die gemeinsame elterliche Sorge zum Regelfall zu erheben. Er geht davon aus, dass die gemeinsame elterliche Sorge der Entwicklung des Kindes in jeder Hinsicht am besten zuträglich ist.

2. Worüber entscheidet das Gericht?

Im Falle einer Scheidung prüft das Gericht, ob die Voraussetzungen für die gemeinsame elterliche Sorge gegeben sind. Diese wird nur dann nicht erteilt, wenn bei einem Elternteil Unerfahrenheit im Umgang mit dem Kind, Krankheit, Ortsabwesenheit, ein Dauerkonflikt der Eltern o.ä. in Betracht kommen. Oder kurz: Die gemeinsame elterliche Sorge wird dann nicht gewährt, wenn die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde im Rahmen einer Kindesschutzmassnahme die gemeinsame elterliche Sorge gleich wieder entziehen würde. Anzumerken ist, dass z.B. allein eine schlechte Zahlungsmoral eines Elternteils oder „alltägliche Probleme“ unter den Eltern noch nicht zu einem Entzug der gemeinsamen elterlichen Sorge führen. Nur wenn das Wohl des Kindes also ernsthaft gefährdet ist, kann das gemeinsame Sorgerecht verweigert werden.

3. Was gilt bei einem Wechsel des Wohnsitzes?

Neu inbegriffen in der elterlichen Sorge ist nun das Recht, über den Aufenthalt des Kindes gemeinsam zu entscheiden. Dies bedeutet, dass bei einem Umzug des Kindes ins Ausland oder bei einem Wohnsitzwechsel innerhalb der Schweiz - falls er erhebliche Auswirkungen auf die Ausübung des persönlichen Verkehrs hat - der andere sorgeberechtigte Elternteil zustimmen muss. 

4. Was tun, wenn ein Scheidungsurteil schon vorliegt?

Ist ein Scheidungsurteil bereits ergangen, kann ein Elternteil während eines Jahres – also bis zum 30.6.2015 – die gemeinsame elterliche Sorge beantragen, sofern das Scheidungsurteil weniger als fünf Jahre zurückliegt. Die Beurteilung des Gerichts erfolgt nach den oben genannten Kriterien.

5. Sind Abweichungen vom neuen Regelfall möglich?

Wünschen beide Elternteile, dass die elterliche Sorge nur einem Elternteil zukommen soll, so kann dies vom Gericht genehmigt werden, sofern dieser Entscheid dem Wohle des Kindes entspricht. Sicher werden die Motive für diesen Antrag von Gericht genau geprüft werden.

6. Wie werden die Erziehungsgutschriften verteilt?

Neu wird auch über die Erziehungsgutschriften entschieden. Erziehungsgutschriften werden versicherten Personen für die Jahre angerechnet, in denen sie die elterliche Sorge über das Kind bis zum 16. Lebensjahr ausüben. Die Zuteilung der Erziehungsgutschriften erfolgt nach dem Anteil der jeweiligen Betreuung des Kindes. Der Elternteil, der das Kind überwiegend betreut, wird in der Regel eine Einbusse in der Erwerbstätigkeit in Kauf nehmen, die es auszugleichen gilt. Wird das Kind hälftig betreut, so können die Betreuungsgutschriften geteilt werden.

7. Praktischer Tipp

Zur Frage, welche Regelungen zum Sorgerecht in eine Scheidungskonvention aufgenommen werden sollten, ist es sinnvoll, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt um Rat zu fragen. Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt klärt Fragen nach der Obhut des Kindes, nach den Betreuungsanteilen oder dem persönlichen Verkehr und den Unterhaltsbeiträgen. Klare, konkrete Regelungen sind gerade in der bestehenden Konfliktsituation der Eltern nötig. Es genügt dem Gericht gerade nicht, wenn die Eltern lediglich erklären, sie hätten sich über diese Punkte geeinigt. Eine Rechtsanwältin oder ein Rechtsanwalt kann helfen, dass die angestrebte Lösung tatsächlich erreicht werden kann.

Der Kanton St. Gallen hat eine interessante Broschüre dazu heraus gegeben: BROSCHÜRE KANTON ST. GALLEN

Dieser Artikel ist hier auch als PDF abrufbar.

Weiterlesen

Finden Sie Ihren Anwalt in Wil

 

Anwalt Wil

Suchen Sie einen Anwalt in Wil?

Wir sind in den den folgenden Rechtsgebieten als Anwälte in Wil tätig. Klicken Sie auf einen der Links, um auf die entsprechende Spezialseite zu gelangen.

Unfall und Krankheit - Versicherungsrecht in Gesundheitsfragen

Arbeitsrecht

Erbrecht

Familienrecht - Scheidungsrecht

Verträge

Behörden

Als Anwalt bzw. Anwälte sind wir am Standort Wil SG vertreten.

Unserer Anwaltskanzlei verfügt über mehrere Standorte, diese sind verteilt im Raum Thurgau Ost, Thurgau Süd, St. Gallen Nord und See. Unsere Anwaltskanzlei ist in Kreuzlingen, St. Gallen und Wil verankert. Wil gehört zu unserem Einzugsgebiet als Anwalt.

Haben Sie in der Umgebung von Wil einen Verkehrsunfall oder einen anderen Unfall erlitten? Benötige Sie wegen dem Unfall in Wil einen Anwalt um Fragen aus dem Versicherungsrecht, Haftpflicht, Schadenersatz und Schmerzensgeld zu regeln? Als spezialisierte Anwälte in Wil für Unfall können wir Sie kompetent beraten und vertreten.

Leben Sie in Wil und benötigen Sie einen Anwalt für Scheidung, Alimente oder Unterhalt. Als Anwälte in Wil für Scheidung stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Möchten Sie Ihr Erbe regeln, haben Sie andere Fragen zum Erbrecht ? Möchten Sie ein Testament verfassen, oder einen Erbvertrag erstellen? Als Anwalt in Wil für Erbrecht helfen wir Ihnen bei allen Anliegen weiter. Wir erstellen in Wil als Ihr Anwalt Urkunden, Testamente, Vorsorgeaufträge, etc.

Wohnen Sie in Wil SG oder in der Umgebung von Wil SG? Dann sind wir Ihr Anwalt in Wil für Fragen im Zusammenhang mit Immobilien, wie Mietrecht, Nachbarrecht, Wegrecht, Baurecht, Werkvertrag mit Unternehmern bei Neubauten, Umbauten oder Renovationen.

Arbeiten Sie in Wil SG oder ist der Standort Ihres Unternehmens in Wil SG oder der Umgebung von Wil SG? Dann sind wir Ihr Anwalt in Wil für Arbeitsrecht und andere Fragen.

Weiterlesen

Suchen Sie einen Anwalt im Thurgau?

 

Anwalt Thurgau

Suchen Sie einen Anwalt im Thurgau?

Wir sind in den den folgenden Rechtsgebieten als Anwälte im Thurgau tätig. Ein Klick auf einen der Links führt Sie direkt zu der Spezialseite auf unserer Homepage:

Unfall und Krankheit - Versicherungsrecht in Gesundheitsfragen

Arbeitsrecht

Erbrecht

Familienrecht - Scheidungsrecht

Verträge

Behörden

Als Anwalt im Thurgau kennen wir die Gepflogenheiten im Thurgau. Wenn Sie im Thurgau einen Anwalt benötigen stehen wir als Ihr Anwalt aus dem Thurgau mit Rat und Tat zur Seite. Unser Herkunft ist der Thurgau, wo wir die Anwaltskanzlei in Kreuzlingen gegründet haben. Für das Gebiet Thurgau stehen wir Ihnen in Kreuzlingen und in Wil / SG zur Verfügung. Im Südthurgau sind wir mit unserem Standort in Wil damit auch aus dem westlichen und südlichen Gebiet des Thurgau als Ihr Anwalt gut erreichbar.

Unsere Kanzlei Studer Anwälte AG ist im Thurgau seit dem Jahr 2001 in speziellen Rechtsgebiete tätig. Unsere Mitglieder kennen den Thurgau. Entweder stammen die Anwälte aus dem Thurgau oder sie sind als Anwälte schon jahrelang im Thurgau tätig.

Dieter Studer ist im Thurgau aufgewachsen und er hat die Schulen im Thurgau durchlaufen. Seit dem Jahr 2001 ist er im Thurgau als Anwalt tätig. Davor hat er an Gerichten und in Anwaltskanzleien im Thurgau gearbeitet. Markus Rüegg stammt ebenfalls aus dem Thurgau. Er ist eidg. Dipl. Sozialversicherungsexperte und ist seit 2003 Teil der Anwaltskanzlei im Thurgau. Roland Zahner ist im Grenzgebiet Thurgau und St. Gallen aufgewachsen und er ist seit Jahren als Anwalt im Thurgau tätig. Gabriele Goppel lebt seit bald zehn Jahren in Kreuzlingen im Thurgau. Sie ist ebenfalls beider Studer Anwälte AG als Anwältin tätig. Daniel Meier stammt aus dem Kanton Schaffhausen. Er hat ebenfalls Verbindungen zum Thurgau.

Wir bieten Ihnen gerne unsere anwaltliche Dienstleistung im Thurgau in verschiedenen Rechtsgebieten als Anwälte an:

Anwalt für Versicherungsrecht bei Krankheit und Unfall (Schadenersatz, Schmerzensgeld, Sozialversicherungen, Privatversicherungen), Anwalt für Arbeitsrecht, Anwalt für Familienrecht, Anwalt für Scheidungsrecht, Anwalt für Erbrecht, Anwalt für Strafrecht, Anwalt für Mietrecht, Anwalt für Vertragsrecht.

Wenn Sie im Thurgau einen Anwalt suchen, sind Sie bei uns bei den genannten Rechtsgebieten in guten Händen. Wir beraten im Thurgau Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen und Gemeinden.

Im Thurgau ist unsere Anwaltskanzlei wir von überall her in weniger als einer halben Stunde erreichbar. In Kreuzlingen für den Osten und den See des Thurgaus, am Standort Wil für den Westen und Süden des Thurgaus. Wir treten als Anwälte an allen Gerichten des Thurgaus auf. An den Bezirksgerichten des Thurgau, am Obergericht des Thurgau, am Verwaltungsgericht des Thurgau und als Anwalt vor den Behörden des Thurgau.

Weiterlesen

Suchen Sie einen Anwalt in der Schweiz?

 

Anwalt Schweiz

Suchen Sie einen Anwalt in der Schweiz?

Wir sind in den den folgenden Rechtsgebieten als Anwälte in der Schweiz tätig. Unten stehende Links führen zu näheren Informationen:

Unfall und Krankheit - Versicherungsrecht in Gesundheitsfragen

Arbeitsrecht

Erbrecht

Familienrecht - Scheidungsrecht

Verträge

Behörden

Als Anwalt in der Schweiz kennen wir die Gepflogenheiten in der Schweiz. Wenn Sie in der Schweiz einen Anwalt benötigen stehen wir als Ihr Anwalt aus der Schweiz in der Ostschweiz mit Rat und Tat zur Seite. Unser Herkunft ist die Sotschweiz, wo wir die Anwaltskanzlei in Kreuzlingen gegründet haben. Für das Gebiet Ostschweiz, mit den Kantonen Thurgau und St. Gallen stehen wir Ihnen in Kreuzlingen, St. Gallen und in Wil / SG zur Verfügung.

Unsere Kanzlei Studer Anwälte AG ist in der Schweiz seit dem Jahr 2001 in speziellen Rechtsgebiete tätig. Unsere Mitglieder kennen die Schweiz. Entweder stammen die Anwälte aus der Schweiz oder sie sind als Anwälte schon jahrelang in der Schweiz tätig.

Dieter Studer ist im Thurgau aufgewachsen und er hat die Schulen im Thurgau durchlaufen. Seit dem Jahr 2001 ist er im Thurgau als Anwalt tätig. Davor hat er an Gerichten und in Anwaltskanzleien im Thurgau gearbeitet. Markus Rüegg stammt ebenfalls aus dem Thurgau. Er ist eidg. Dipl. Sozialversicherungsexperte und ist seit 2003 Teil der Anwaltskanzlei im Thurgau. Roland Zahner ist im Grenzgebiet Thurgau und St. Gallen aufgewachsen und er ist seit Jahren als Anwalt im Thurgau tätig. Gabriele Goppel lebt seit bald zehn Jahren in Kreuzlingen im Thurgau. Sie ist ebenfalls beider Studer Anwälte AG als Anwältin tätig. Daniel Meier stammt aus dem Kanton Schaffhausen. Er hat ebenfalls Verbindungen zum Thurgau.

Wir bieten Ihnen gerne unsere anwaltliche Dienstleistung in der Schweiz in verschiedenen Rechtsgebieten als Anwälte an:

Anwalt für Versicherungsrecht bei Krankheit und Unfall (Schadenersatz, Schmerzensgeld, Sozialversicherungen, Privatversicherungen), Anwalt für Arbeitsrecht, Anwalt für Familienrecht, Anwalt für Scheidungsrecht, Anwalt für Erbrecht, Anwalt für Strafrecht, Anwalt für Mietrecht, Anwalt für Vertragsrecht.

Wenn Sie in der Schweiz, speziell der Ostschweiz, einen Anwalt suchen, sind Sie bei uns bei den genannten Rechtsgebieten in guten Händen. Wir beraten in der Schweiz Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen und Gemeinden.

In der Ostschweiz ist unsere Anwaltskanzlei wir von überall her in weniger als einer halben Stunde erreichbar. In Kreuzlingen für den Osten und den See des Thurgaus, am Standort Wil für den Westen und Süden des Thurgaus. Wir treten als Anwälte an allen Gerichten der Schweiz auf und wir sind als Anwälte vor allen Gerichten der Schweiz zugelassen.

Weiterlesen

Suchen Sie einen Anwalt in St. Gallen?

 

Anwalt St. Gallen

Suchen Sie in St. Gallen einen Anwalt?

Wir sind in den den folgenden Rechtsgebieten als Anwälte in St. Gallen tätig:

          Unfall , Krankheit, Petientenrecht - Versicherungsrecht in Gesundheitsfragen
          Arbeitsrecht
          Erbrecht
          Familienrecht - Scheidungsrecht
          Verträge
          Behörden

Näheres erfahren Sie in der entsprechenden Rubrik unserer Homepage.

 Als Anwalt bzw. Anwälte sind wir in St. Gallen seit dem Jahr 2001 vertreten.

Das Anwaltsbüro ist mit drei Filialen im Einzugsgebiet Stadt St. Gallen, Kanton St. Gallen, Thurgau Ost, Thurgau Süd und Bodensee präsent. Usere Anwaltskanzlei ist in Kreuzlingen, St. Gallen und Wil verankert. St. Gallen gehört zu unserem geografischen Tätigkeitsgebiet als Anwalt.

Haben Sie in St. Gallen einen Verkehrsunfall oder einen anderen Unfall erlitten? Benötige Sie wegen dem Unfall in St. Gallen einen Anwalt um Fragen aus dem Versicherungsrecht, Haftpflicht, Schadenersatz und Schmerzensgeld zu regeln? Als spezialisierte Anwälte in St. Gallen für Unfall können wir Sie kompetent beraten und vertreten. 

Leben Sie in St. Gallen und benötigen Sie einen Anwalt für Scheidung, Alimente oder Unterhalt in St. Gallen? Als Anwälte in St. Gallen für Scheidung stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Möchten Sie Ihr Erbe regeln, haben Sie andere Fragen zum Erbrecht ? Möchten Sie ein Testament verfassen, oder einen Erbvertrag erstellen? Als Anwalt in St. Gallen für Erbrecht helfen wir Ihnen bei allen Anliegen weiter. Wir erstellen in St. Gallen als Ihr Anwalt Urkunden, Testamente, Vorsorgeaufträge, etc. oder wir sind als Ihr Anwalt und Willensvollstrecker tätig.

Wohnen  Sie in St. Gallen oder in der Umgebung von St. Gallen? Dann sind wir Ihr Anwalt in St. Gallen für Fragen im Zusammenhang mit Immobilien, wie Mietrecht, Nachbarrecht, Wegrecht, Baurecht, Werkvertrag mit Unternehmern bei Neubauten, Umbauten oder Renovationen.

Arbeiten Sie in St. Gallen oder ist der Standort Ihres Unternehmens in St. Gallen oder der Umgebung von St. Gallen? Dann sind wir Ihr Anwalt in St. Gallen für Arbeitsrecht und andere Fragen.

 Zwei Mitarbeiter der Anwaltskanzlei haben in St. Gallen studiert und gearbeitet. In St. Gallen haben sier die Anwaltsprüfung absolviert. Als Anwälte in St. Gallen sind sie mit den kantonalen Gesetzen des Kantons St. Gallen vertraut.

Weiterlesen

Suchen Sie einen Anwalt in Kreuzlingen?

 

Anwalt Kreuzlingen

Suchen Sie in Kreuzlingen einen Anwalt? 

Wir sind in den den folgenden Rechtsgebieten als Anwälte in Kreuzlingen tätig:

Unfall und Krankheit - Versicherungsrecht in Gesundheitsfragen

Arbeitsrecht

Erbrecht

Familienrecht - Scheidungsrecht

Verträge

Behörden

Näheres erfahren Sie in der entsprechenden Rubrik unserer Homepage.

Als Anwalt bzw.  Anwälte sind wir in Kreuzlingen seit dem Jahr 2001 vertreten.

Das Anwaltsbüro ist mit drei Filialen im Einzugsgebiet Stadt Kreuzlingen, Stadt St. Gallen, Kanton St. Gallen, Thurgau Ost, Thurgau Süd und Bodensee präsent. Unsere Anwaltskanzlei ist in Kreuzlingen, St. Gallen und Wil verankert. Kreuzlingen gehört zu unserem geografischen Tätigkeitsgebiet als Anwalt.

Haben Sie in Kreuzlingen oder Umgebung einen Verkehrsunfall oder einen anderen Unfall erlitten? Benötige Sie wegen dem Unfall in Kreuzlingen einen Anwalt um Fragen aus dem Versicherungsrecht, Haftpflicht, Schadenersatz und Schmerzensgeld zu regeln? Als spezialisierte Anwälte in Kreuzlingen für Unfall können wir Sie kompetent beraten und vertreten.

Leben Sie in Kreuzlingen und benötigen Sie einen Anwalt für Scheidung, Alimente oder Unterhalt in Kreuzlingen? Als Anwälte in Kreuzlingen für Scheidung stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Möchten Sie Ihr Erbe regeln, haben Sie andere Fragen zum Erbrecht ? Möchten Sie ein Testament verfassen, oder einen Erbvertrag erstellen? Als Anwalt in Kreuzlingen für Erbrecht helfen wir Ihnen bei allen Anliegen weiter. Wir erstellen in Kreuzlingen als Ihr Anwalt Urkunden, Testamente, Vorsorgeaufträge, etc. oder wir sind als Ihr Anwalt und Willensvollstrecker tätig.

Wohnen  Sie in Kreuzlingen oder in der Umgebung von Kreuzlingen? Dann sind wir Ihr Anwalt in Kreuzlingen für Fragen im Zusammenhang mit Immobilien, wie Mietrecht, Nachbarrecht, Wegrecht, Baurecht, Werkvertrag mit Unternehmern bei Neubauten, Umbauten oder Renovationen.

Arbeiten Sie in Kreuzlingen oder ist der Standort Ihres Unternehmens in Kreuzlingen oder der Umgebung von Kreuzlingen? Dann sind wir Ihr Anwalt in Kreuzlingen für Arbeitsrecht und andere Fragen.

Weiterlesen

Anwalt in St. Gallen - vertreten seit 2001

Anwalt in St. Gallen
Die Studer Anwälte AG in in St. Gallen seit 2001 vertreten. Neben dem Standort der Anwaltskanzlei in St. Gallen verfügen wir über Standorte als Ihr Anwalt in Kreuzlingen, als Ihr Anwalt in Wil und als Ihr Anwalt in Frauenfeld. In St. Gallen bedienen wir das gesamte Einzugsgebiet der Stadt: Rorschach, Rheintal, etc.
Ihr Anwalt in St. Gallen ist sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut zu erreichen. Mit Ihrem Anwalt in St. Gallen kommen Sie zu Ihrem Recht.
Die Tätigkeitsbereiche betreffen Versicherungsrecht bei Unfall und Krankheit, Arbeitsrecht, Familienrecht, inkl. Scheidungsrecht, Erbrecht, Vertragsrecht. Die Anwaltskanzlei befindet sich direkt beim Hauptbahnhof in St. Gallen.
Unserer Anwälte sind stammen teilweise aus St. Gallen oder sie haben in St. Gallen die Anwaltsprüfung absolviert. Zugelassen sind sie aber in allen Kantonen.

Weiterlesen

Thurgauer Zeitung vom 12.04.2014: "Unfall - Krankheit - Arbeitsabsenz - Ein Fall für den Anwalt"

Artikel von Rechtsanwalt Dieter Studer, Kreuzlingen, St. Gallen

in: Thurgauer Zeitung, Anwälte-Tipp, 12.04.2014

„Unfall, Krankheit, Arbeitsabsenz – wann ist das ein Rechtsfall?“

Wenn jemand wegen einer schweren Krankheit oder einem Unfall für längere Zeit seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann, entstehen regelmässig komplexe Verhältnisse mit den involvierten Versicherungen (Unfall-, Taggeld-, Invaliden- und Haftpflichtversicherung). Ist der Gesundheitsschaden durch einen Dritten verschuldet worden, sind zusätzlich die angemessene weitere Entschädigung und das Schmerzensgeld zu regeln.

Bei Absenzen im Beruf, im Haushalt und der Kinderbetreuung geht es zuerst um die unmittelbare finanziellen Absicherung. Möglicherweise wird die betroffene Person nicht mehr in der Lage sein, die bisherige Tätigkeit in der gleiche Weise wieder aufzunehmen. Dann muss eine besser angepasste Stelle gefunden werden oder es ist eine Umschulung zu planen und zu finanzieren. Bleibt nach der Genesungszeit und der beruflichen Massnahmen immer noch eine Einkommenseinbusse oder kann die Tätigkeit im Haushalt nicht wieder voll aufgenommen werden, sind Renten zu berechnen. Bei einem Unfall mit Drittverschulden oder einem medizinischen Behandlungsfehler sind Schadenersatz und Schmerzensgeld fest zu legen.

In der Schweiz gilt der Grundsatz, dass jemand, der im Strassenverkehr, bei einer medizinischen Behandlung oder sonst bei einem nicht selbst verschuldeten Unfall zu Schaden kommt, vom Haftpflichtigen die volle Kompensation dafür erhalten soll, was er an Schaden zu tragen hat oder ihm an Einnahmen entgeht. Ausserdem steht ihm ab einem gewissen Ausmass an seelischer oder körperlicher Beeinträchtigung ein Schmerzensgeld, bzw. eine Genugtuung zu. Ist die Schädigung durch eine strafbare Handlung entstanden, so ist deren Verfolgung Sache der Strafbehörden. Das Opfer kann sich am Strafverfahren beteiligen. Dies kann sinnvoll sein, um spätere Nachteile bei der Schadenabwicklung zu vermeiden.

Versicherungsfälle dieser Komplexität können in verschiedene Phasen unterteilt werden. Je nach Phase ist die Rolle eines Anwalts eine andere. Zunächst gilt es den Sachverhalt sicher zu stellen. Dafür muss allenfalls rechtzeitig ein Strafantrag gestellt werden. Dann ist zu gewährleisten, dass die Lohnersatzleistungen regelmässig fliessen und dass die Versicherungen die nötige und sinnvolle Unterstützung beruflicher Art bereit stellen. Ist der Heilverlauf beendet, kommt es auch bei den verschiedenen Versicherungen zu einem Abschluss. Dieser muss begleitet und überprüft werden. Besonders gegenüber Haftpflichtversicherungen ist die Festlegung der richtigen Entschädigung von diversen Faktoren abhängig und eine rechtliche Vertretung durch einen erfahrenen Anwalt gilt als unerlässlich.

Es geht dabei darum, dass der Anwalt auf Augenhöhe, bzw. mit einem Gleichstand von Know-How und Erfahrung mit den beteiligten Versicherungen verhandeln kann. Dann ist sicher gestellt, dass die Wiedereingliederung in das Berufsleben und die Entschädigung für bleibende Einschränkungen optimal erfolgt. Wir empfehlen grundsätzlich den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung. Dieser Schutz bringt gerade in Situationen, die ohnehin belastend sind, eine grosse Hilfe. Die Kosten des Anwaltes gelten aber bei Haftpflichtfällen ebenfalls als Schaden und sind von der Haftpflichtversicherung zu übernehmen. Deshalb ist auch die volle Unabhängigkeit des beauftragten Anwaltes von besonderer Bedeutung.

Dieter Studer, Rechtsanwalt bei Studer Anwälte AG
Fachanwalt SAV Haftpflicht und Versicherung
www.studer-anwaelte.ch

Weiterlesen

Statistik über Löhne in der Schweiz - Hilfsmittel für Anwälte bei Unfall und Invalidität für Festlegung von Schadenersatz im Versicherungsrecht

Die Lohnstrukturerhebung 2010 des Bundes gibt mit umfangreichem statistischem Material umfassend Auskunft über die Lohnsituation in der Schweiz. Diese ist aufgegliedert nach Geschlecht, nach Regionen, Kantonen (Thurgau, St. Gallen), etc.

Diese Statistik ist für Geschädigtenanwälte, bzw. Schadenanwälte und Haftpflichtversicherungen oft Grundlage zur Berechnung von Schadenersatz wegen Lohneinbussen nach Unfällen oder zur Festlegung eines Invaliditätsgrades bei der Invalidenversicherung oder der Unfallversicherung.  Dabei wird verglichen, was eine geschädigte Person ohne Gesundheitschaden, bzw. ohne Unfallfolgen verdienen könnte und was dieses Person tatsächlich verdient. Da die erste Frage oft nur abstrakt zu beantworten ist, hilft diese Statistik. Als auf Unfälle, bzw. Schadenersatz, Schmerzensgeld, Haftpflicht und Versicherungsrecht spezialisierte Anwälte verfügen wir auch über die Spezialsoftware zur Schadenberechnung "Leonardo".

Weiterlesen

Anwalt, Unfall, Schadenersatz, Versicherung

Bei schweren Unfällen und Krankheiten oder bei ärztlichen Behandlungsfehlern stellen sich anspruchsvolle Versicherungs- und Haftungsfragen, auch für einen Anwalt. Wir stellen sicher, dass Sie Ihre Interessen gegenüber den Versicherungen angemessen wahren können.

Weiterlesen

Arbeitslosengeld nach Scheidung

Besteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn der Betroffene zuvor keine Beiträge bezahlt hat? Dieser Anspruch besteht unter bestimmten Voraussetzungen. Etwa dann, weil sich eine Mutter lange Jahre vor der Trennung um die Kinderbetreuung gekümmert hat.

Weiterlesen

Anwalt für Scheidungsrecht, Erarbeitung von Eheverträgen, Konkubinatsverträgen, Trennungsvereinbarungen und Scheidungskonventionen; Unterhaltsbeiträge für Ehegatten und Kinder; Vorsorgeausgleich; güterrechtliche Auseinandersetzungen; Vermögensaufteilung;

Das familienrechtliche Beratungsfeld ist sehr weit. Es geht einerseits um Eheverträge und Konkubinatsverträge, andererseits um die finanzielle Auseinandersetzung bei einer Trennung oder Scheidung. In diesem Zusammenhang stehen Unterhaltsberechnungen, Versorgungsausgleiche und eine Aufteilung von Vermögen und Schulden im Raum. Aber auch die Kinderbelange, wie die elterliche Sorge oder Besuchsrechte, müssen für alle Beteiligten klar und fair geregelt werden. Wir beraten Sie in diesen Konfliktfällen und suchen nach Lösungen, die für beide Seiten gut tragbar sind. >

Weiterlesen

Anwalt im Erbrecht - Testament, Erbvertrag, Ehevertrag, Erbteilung, Willensvollstreckung

Im Erbrecht kann ein Anwalt oder eine Anwältin sehr hilfreich sein um gute Lösungen bezüglich dem Nachlass zu erarbeiten. Der Anwalt hilft bei der Erstellung von Erbvertrag, Testament, Erbteilung oder Nachfolgeregelung. Oft wird eine Meistbegünstigung des Ehepartners gewünscht. Ein erfahrener Anwalt bei Erben wahrt auch die berechtigten Interessen in einem Erbstreit und erkennt, welche Ansprüche im Erbrecht durchsetzbar sind und welche nicht. Der Anwalt im Erbrecht verhindert aber auch Konflikte, indem er oder sie hilft klare und sichere Erbverträge auszuarbeiten. Wir beraten und vertreten die Ratsuchenden besonnen und engagiert sowohl im Kanton Thurgau wie im Kanton St. Gallen..

Weiterlesen

Anwalt bei Arbeitsrecht, Entlassung, Arbeitszeugnis, Überstunden, Konkurrenzverbot

Im Arbeitsrecht kann ein Anwalt schnell Ansprüche, zum Beispiel wegen Entlassung, Überstunden, Arbeitszeugnis, Konkurrenzverbot etc. klären. Ein erfahrener Rechtsanwalt im Arbeitsrecht erkennt, ob Ansprüche gerechtfertigt und durchsetzbar sind oder nicht. Der Anwalt im Arbeitsrecht verhindert aber auch Konflikte, indem er hilft klare und sichere Arbeitsverträge auszuarbeiten. Studer Rechtsanwalt berät und vertritt besonnen und engagiert Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Weiterlesen

Anwalt - Unfallopfer erfährt wegen Wagnis Leistungskürzung der Unfallversicherung

Das Bundesgericht hatte im Entscheid vom 04.12.2012 (8C_274/2012) zu beurteilen, ob ein Sprung in den Rhein ein Wagnis im Sinne des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) darstellt und ob sich in diesem Fall entgegen der der Position des Anwalts das Unfallopfer eine empfindliche Leistungskürzung der Versicherung anrechnen lassen müsse. Das Gericht meinte, dass bei einem gewollten Fall aus vier Metern Höhe kopfüber in den Rhein wäre es unabdingbar gewesen, sich der genügenden Flusstiefe vorher zu vergewissern.

Weiterlesen

Ärztliche Begutachtung nach Unfall

Das Bundesgericht hatte mit einem wichtigen Leitentscheid vom 28. Juni 2011 endlich verschiedene Verbesserungen der Position von versicherten Personen bei Begutachtungen beschlossen (BGE 137 V 210, www.bger.ch). Unter anderem muss die Versicherung die Begutachtung mittels anfechtbarer Zwischenverfügung anordnen, wenn zuvor keine Einigung über die Begutachtung zu Stande gekommen ist. Da es sich bei diesem Urteil um einen IV-Fall handelte, stellten sich seither Unfallversicherungen (Suva etc.) oft auf den Standpunkt, das gelte für sie nicht. Das ist nun aber passé, denn das Bundesgericht stellte am 13. August 2012 klar, dass auch für Unfallversicherungen diese Zwischenverfügungs-Pflicht besteht (s. unten aufgeführtes Urteil, Erwägungen 6.1, insb. 6.1.4).

Weiterlesen

IV-Vorbescheid: Die IV darf Einwände nicht einfach ignorieren

Das Versicherungsgericht St. Gallen hat es als unzulässig erklärt, dass Einwände auf IV-Vorbescheide faktisch einfach ignoriert bzw. in der anschliessenden Verfügung gar nicht oder kaum behandelt werden. Nach einer Intervention eines Geschädigtenanwalts stellt das Gericht fest, dass eine solche Praxis den Anspruch auf rechtliches Gehör in starkem Mass verletzt, sodass eine Heilung im Beschwerdeverfahren nicht möglich ist. Das Gericht behält sich angesichts dieser schon mehrfach gerügten “nachlässigen Praxis” der IV-Stelle künftig vor, vorab mittels einfachem Schriftenwechsel zu prüfen, ob eine Gehörsverletzung vorliegt. Gegebenenfalls ist eine umgehende Rückweisung zu erwarten, womit der Beschwerdeführer aber obsiegt. (Urteil IV 2010/402 des VGer SG vom 03.02.2011, Erw. 2).

Weiterlesen

Kündigungsfristen

Gemäss der neusten Bundesgerichtsrechtsprechung (BGE I34 III 354) muss die Kündigungsfrist vom Ende (Beendigung des Arbeitsverhältnisses) nach Vorne berechnet werden. Nach dieser Berechnung beginnt die Kündigungsfrist am letzten Tag, der es noch ermöglicht, auf den Kündigungstermin zu kündigen. Diese Rechtsprechung hat zur Folge, dass es für die Kündigungs- und Sperrfristen sowohl auf den Zeitpunkt der Zustellung wie auch auf den Zeitpunkt der Frist ankommt. 1) Der Zeitpunkt der Zustellung ist massgebend für: • die Länge der Kündigungsfrist • die Geltung der Kündigungsfrist nach den Regeln der Probezeit oder den Regeln nach Ablauf der Probezeit • die Ungültigkeit einer Kündigung wegen einer Sperrfrist 2) Das Ende der Kündigungsfrist ist massgebend für: • Die Kündigungsfrist beginnt nicht mit der Zustellung der Kündigung, sondern ist am Ende des Arbeitsverhältnisses aus nach Vorne zu berechnen. Dabei ist nicht auf das tatsächliche Ende des Arbeitsverhältnisses abzustellen, sondern auf jenes das sich ergäbe, wenn es keine Sperrfristen gäbe. • Für die Frage, ob ein eine Sperrfrist begründender Sachverhalt überhaupt in die Kündigungsfrist fällt. 3) Das tatsächliche Ende des Arbeitsverhältnisses ist massgebend für die Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung nach Art. 336 a OR: muss innert 180 Tagen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses geltend gemacht werden.

Weiterlesen

Case Management lohnt sich für Versicherer

Die Studie der Boston Consulting Group ist (wohl) im Auftrag der grossen Versicherer und mit deren Mitarbeit entstanden. Sie will zeigen, dass sich ein wirsames Case Management für die Versicherer finanziell lohnt. Dies überrascht nicht. Bedauerlich ist die Triage die sich daraus für Betroffene ergibt. Es gibt Fälle, wo verunfallte oder erkrankte Menschen dringend auf ein exzellentes CM angewiesen wären. Da deren besondere Fallkonstellation die Versicherer aber nichts oder nur wenig kostet, wird das CM nicht zur Verfügung gestellt. Ein spezialisierter Anwalt frü Unfallopfer kann insbesondere bei nach Unfall involvierten Versicherungen helfen, ein Case Management zu initiieren. In der Regel ist bei einem Verkehrsunfall eine Haftpflichtversicherung zuständig. Dabei ist auch der geschuldete Schadenersatz und die Genugtuung geltend zu machen. Daneben stehen bei den Sozialversicherungen Taggelder bis hin zu Renten zur Frage, die mit Hilfe eines Rechtsanwaltes geltend gemacht werden können. Die Kosten des Anwalts werden in der Regel von der Haftpflichtversicherung des Verursachers des Unfalls getragen.

Weiterlesen

Missbräuchliche Kündigung in der Probezeit

Der sachliche Kündigungsschutz gemäss Art. 336 OR gilt bereits in der Probezeit. Deshalb kann auch eine Kündigung während der Probezeit missbräuchlich sein (BGE 134 III 108 ff.). Allerdings ist mit Blick auf den Zweck der Probezeit der Missbrauch etwas anders (weniger streng) zu beurteilen, als nach Ablauf der Probezeit. Insofern darf sie auch eine gewisse Willkür ausweisen. Im konkreten Fall lag die Sache aber anders: Der Arbeitgeber hatte in der Probezeit das Arbeitsverhältnis gekündigt, weil sich der Arbeitnehmer geweigert hatte, den Anstellungsgrad über das vereinbarte Mass zu erhöhen. Die Kündigung erfolgte somit, weil der Arbeitnehmer in eine Vertragsänderung, welche ihm nicht zugemutet werden konnte, nicht eingewilligt hatte. Der Arbeitgeber hätte schon bei Abschluss bekannt geben müssen, dass er nur eine Vollzeitstelle vergeben wollte. Dies erachtete das Bundesgericht als eine missbräuchliche Kündigung. Es kann sich lohnen, für die Prüfung der Rechtmässigkeit einer Kündigung einen Anwalt beizuziehen, egal ob aus Sicht des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers. 

Weiterlesen

Uncodierte, transparente Arbeitszeugnisse

Ein korrektes Arbeitszeugnis muss vollständig, wahr und klar sein. Es darf keine mehrdeutigen Formulierungen enthalten, d.h. es darf nicht kodiert bzw. muss uncodiert sein. Im zweifelsfall lohnt es sich, das Arbeitszeugnis vorab durch einen Anwwalt prüfen zu lassen.

Weiterlesen

Strenge Anforderungen an versicherungsinterne medizinische Beurteilungen

Das Eidg. Versicherungsgericht hatte in einem Urteil von 1996 festgehalten, Versicherte hätten gemäss EMRK keinen formellen Anspruch auf Begutachtung durch versicherungsexterne Experten, umgekehrt seien aber an die Unparteilichkeit und Zuverlässigkeit versicherungsinterner Entscheidgrundlagen strenge Anforderungen zu stellen (BGE 122 V 157, Erw. 1 d). Mit Urteil vom 16.11.2007 konkretisierte das Bundesgericht, dass dies auch für Berichte bzw. schriftliche Beurteilungen versicherungsinterner bzw. beratener Ärzte, vorliegend namentlich des regionalen ärztlichen Dienstes der IV (RAD), gelte. Demnach sind bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Eine fehlende fachspezifische Qualifikation stellt ein Indiz gegen die Zuverlässigkeit und damit gegen den Beweiswert eines solchen ärztlichen Berichtes dar (Urteil 9C_341/2007 vom 16.11.2007, Erw. 4.1). Die gesamte Rechtsprechugn zu diesem Themenbereich ist komplex, sodass auch spezialisierte Schadenanwälte, bzw. Geschädigtenanwälte, gefordert sind.

Weiterlesen

SAKE 2004 (2006) - Zeitaufwand Haushalt und Familie

Die Studie vom Juni 2006 „Arbeitsplatz Haushalt: Zeitaufwand für Haus- und Familienarbeit und deren monetäre Bewertung“ des Bundesamtes für Statistik basiert auf einer sehr breiten Erhebung aus dem Jahr 2004. Sie zeigt den Arbeitsaufwand von Personen in verschiedenen Haushaltstypen (Mann/Frau, Ein-/Mehrpersonen, etc.). Die Studie ist regelmässig Grundlage zur Festlegung des Schadens den eine Person erleidet, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr voll im Haushalt tätig sein kann.

Weiterlesen